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Der Reitsport

Beim Reitsport sitzt der Sportler nicht passiv auf dem Pferd, vielmehr muss er mit der Bewegung des Pferdes mit gehen und deswegen sitzt er auch eher aktiv auf dem Pferd. So dirigiert der Sportler durch verschiedene Bewegungen das Pferd, wie zum Beispiel durch die Gewichtsverlagerung, den Schenkeldruck und die Zügelführung. Auch die Stimme des Reiters kann eine gute Hilfe sein, jedoch ist dies bei manchen Disziplinen nicht gestatten, wie beim Dressurreiten. Weitere Hilfsutensilien sind die Gerte und der Sporen. Der Reitsport ist der einzige Sport, wo es keine Geschlechtertrennung gibt, außer beim Voltigierwettkampf. Das heißt, dass Frauen und Männer in gleicher Wertung gegeneinander antreten. Auch die Pferde werden nicht in der Rasse oder im Geschlecht unterschieden. Aber sie werden in Pony oder Pferd unterschieden, jedoch spielt da die Größe keine Rolle. In der Olympiade werden nur Wettkämpfe in Dressur, Springen und Vielseitigkeitsreiten ausgetragen. Keine anderen Reitsportarten sind im Moment zugelassen. Alleine in Deutschland gibt es circa 1,6 Millionen Sportler die Reiten.

Nur durch die Dressurarbeiten kann man alle Reitsportarten ausführen, denn das ist die Grundlage dafür. Dies ist eine Aus- bzw. Weiterbildung des Tieres und seiner Bewegung. Diese Arbeit fängt man mit einem jungen Pferd an und Durchläuft mit dem Pferd die Ausbildungsskala. Am Ende wird das ganze abgeprüft, ob das Pferd alle Dressurlektionen mit dem Reiter beherrscht. Beim ersten ritt soll das Pferd lernen unter dem Gewicht des Sportlers sein Gleichgewicht zu finden und dazu noch lernen gerade aus und in Kurvenlinien in den drei Gangarten zu laufen. Auch die die Zügel-, Schenkel- und Gewichtshilfen des Reiters soll das Pferd lernen zu verstehen und so die Lektionen aus zu führen. Jedoch muss der Reiter darauf achten, dass dabei die artgerechte und pferdeschonende Gymnastizierung an erster Stelle steht. Denn nur ein zuverlässiges, leistungsfähiges und gesundes Tier kann dem Sportler ein guter Partner sein. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen, die man durch laufen muss. In Deutschland gibt es 5 davon von E wie Einsteiger bis S wie Schwer. Diese Schwierigkeitsstufen enthalten Aufgaben und Lektionen die jedes Pferd mit der Zeit lernt. Aber jedes Pferd sollte schon mindestens der Anforderung des Anfängers entsprechen. So kann sich jeder Reiter mit seinem Pferd mit den verschiedenen Dressurlektionen präsentieren. Das Dressurreiten ist ein olympischer Wettkampf, der in drei Gruppen präsentiert wird. Die erste Gruppe ist der Grand Prix, dann kommt der Grand Prix Spezial und als letztes die Grand Prix Kür. Zum einen wird der Grand Prix als Mannschaftssport bewertet, wo die 3 besten Reiter des Teams summiert werden und dann die Einzelwertung des Reiters, da wird die Summe aller 3 Teilprüfungen zusammen genommen. Ein Publikumsliebling ist die Kür, wo Musik dabei gespielt wird. Seit der Weltmeisterschaft 2006 wird in zwei Bereichen bewertet bei der Einzeldressur. Zum einen die der Einzelmeister im Grand Prix Special und zum zweiten in der Kür.

Beim Springreiten müssen die Pferde Hindernisse überwinden. Da braucht der Sportler viel Geschicklichkeit, Balance, Rhythmusgefühl und richtiges einsetzen der Reitutensilien. Die Schwierigkeit hier ist das Pferd so an das Hindernis zu reiten, dass es die beste Flugkurve entwickelt. Dabei ist zu beachten, dass das Pferd nicht zu nah vor dem Hindernis, aber auch nicht zu weit weg abspringt. In jeder Gruppe gibt es vorgeschriebene Hindernishöhen. Wenn man in einer höheren Gruppe ist muss man auch mehr Anforderungen bringen. Somit muss sich jeder steigern, das Pferd, wie auch der Reiter, um gut zu Punkten.

 
 
 
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